Auszubildende im Kfz -Handwerk in Duderstadt geprüft

Eichsfelder Tageblatt vom Mittwoch, 8. März 2023 Regionale Wirtschaft

13 Gesellen bestehen Prüfung

Duderstadt. Es ist geschafft: 13 Auszubildende im Kfz-Handwerk haben vor Kurzem ihre Gesellenprüfung bestanden und bleiben in ihrem Ausbildungsberuf. Die dreieinhalbjährige schulische Ausbildung fand in den Berufsbildenden Schulen in Duderstadt statt. Teamleiter Reinhold Schrader überreichte den Gesellen neben den Gesellenbriefen auch die Schulzeugnisse. Dabei haben drei den Realschulabschluss und weitere drei sogar den Erweiterten Sekundarabschluss erhalten.

Diese Gesellen habe ihre Prüfungen bestanden: Justin Roggow (AH Goldmann, Duderstadt), Arne Siebert (Kfz-Werkstatt Teichgräber, Ebergötzen), Marius Ertmer (Autohaus Herschel, Rhumspringe), Tino Kullmann (Autohaus Albertsmeyer, Leinefelde), Yao Li (Otto Cars, Duderstadt), Nico Leibeling (Jörg Westphal, Schwiegershausen), Finn Goldmann und Ben Gräbe (beide Autohaus Lautenbach, Duderstadt), Moritz Rommel (Autohaus Eckloff, Göttingen), Marius Wüstefeld (Autohaus Goldmann, Duderstadt), Nils Gulau (DIT Göttingen) und Sebastian Bertram (Aloys Otto, Mingerode) sowie Leon Klemme (Bundespolizeipräsidium Duderstadt).

Schrader bedankte sich bei allen Betrieben für die Ausbildungsbereitschaft und wies darauf hin, dass noch Anmeldungen für die Berufsfachschule Fahrzeugtechnik möglich sind. tc

Ausblicke auf 2023 – Digitalisierung, Sanierung und Finanzierung

Duderstädter nennen Projekte und Wünsche

Eichsfelder Tageblatt vom 31.12.2022

 

von Britta Eichner-Ramm

 

Das tut sich 2023 an den BBS Duderstadt                                              

Was wird wichtig 2023? Der Leiterin der Berufsbildenden Schulen (BBS) in Duderstadt, Sabine Freese, nennt zunächst die 20. Berufsbildungsbörse, die für Spätherbst angesetzt ist. Außerdem werde im Jahr 2023 die Digitalisierung der BBS weiter voranschreiten. So sollen etwa 45 digitale Tafeln flächendeckend in den Unterrichtsräumen installiert werden.

Freese weiter: „Die bisherigen Aktivitäten im Bereich regenerativer Energien und grüne Mobilität werden wir weiter fortführen.“ Zudem stehen eine Dachrenovierung, die Verschattung der Fensterfronten und allgemeine Modernisierungsarbeiten an der BBS-Immobilie in Duderstadt an. Die Lehrküche sei neu im Entstehen, ebenso der angrenzende Raum. Das Konzept „Raum als dritter Pädagoge“ werde weitergeführt.

„Für mich persönlich ist wichtig, dass wieder Frieden einkehrt und sich die Unsicherheiten wieder legen“, sagt die Schulleiterin und ergänzt: „Und dass man sich wieder Dinge vornehmen kann.“

Die bisherigen Aktivitäten im Bereich regenerativer Energien und grüne Mobilität werden wir weiter fortführen.

Sabine Freese,  Leiterin der BBS           

Reifenwechselkönig Wettbewerb während der BFB

Jakob Lins ist Reifenwechselkönig

Berufseinstiegsschüler siegt in Wettbewerb bei Berufsfindungsbörse Jakob Lins ist schnell beim Reifenwechsel. Das hat er bei der Berufsfindungsbörse der Berufsbildenden Schulen (BBS) Duderstadt bewiesen.  Aus dem Wettbewerb, den das Teams Fahrzeugtechnik zu diesem Anlass veranstaltet hat, ist er als der schnellste unter den Schülern hervorgegangen.

Der sechzehnjährige Gerblingeröder besucht derzeit die Berufseinstiegsschule, Klasse BES-2T, an den Berufsbildenden Schulen (BBS) Duderstadt. Für den Austausch eines Reifens hat er bei der Berufsfindungsbörse nur 2:03 Minuten gebraucht. Die Arbeitszeiten bei dem gut nachgefragten Event reichten bis zu 6:35 Minuten.

Für Jakob Lins hat sich die Teilnahme gelohnt. Er hat ein Preisgeld von 50 Euro erhalten. Dieser Betrag kam aus einer Spende der KFZ-Betriebe im Bereich der Innung Duderstadt, berichtet Reinhold Schrader, mit Thomas Sattler zuständige Lehrkraft in der Fahrzeugtechnik. (BBS Duderstadt)

Thomas Sattler gratuliert Jakob Lins mit Reinhold Schrader (r.) und Martin Saul (l.) als Vertreter der Berufsfindungsbörse.

 



Preisträger Jakob Lins mit den Lehrkräften Thomas Sattler und Reinhold Schrade (hi., v.l.)

 

Eine Klasse sammelt für Flüchtlinge aus der Ukraine

Duderstadt, 14.09.2022

Schulleiterin Sabine Freese und Projektleiterin Katja Pfordt von der BBS Duderstadt übergeben den Scheck an den DRK-Vorsitzenden Markus Teichert mit der Geschäftsführerin Claudia Moneke und Susanne Bednorz vom Tabalugahaus (v.l.).


FOG 12a von BBS Duderstadt spendet 800 Euro an DRK und Tabalugahaus

Einen Scheck in Höhe von 800 Euro haben Lehrerin Katja Pfordt und Schulleiterin Sabine Freese von der BBS Duderstadt für die Klasse 12a der Fachoberschule Gesundheit (FOG) an das örtliche DRK und das Tabalugahaus übergeben. Mit diesem Geld wollen die SchülerInnen und Schüler Kinder und Jugendliche aus der Ukraine unterstützen. DRK wie Tabalugahaus kümmern sich um junge Menschen, die in Duderstadt vor dem Krieg Zuflucht suchen.

Wie der Betrag zusammengekommen ist, erklärte Katja Pfordt als Projektleiterin: In der zwölften Klasse der Fachoberschule werden die Schülerinnen und Schüler nicht nur in den üblichen Fächern unterrichtet. Im Rahmen eines selbstgewählten Projekts sollen sie auch das Management erlernen. Die SchülerInnen der FOG 12a entschieden sich, den an der Schule üblichen Blutspendetag eigenständig auszurichten. Vom Werben von Spendern über deren Betreuung bis zur Blutspende selbst gab es viel zu bedenken.

Für das Projekt hat die Klasse einen Pauschal-Betrag vom DRK erhalten. Dieses Geld, so entschieden die Aktiven, solle den vor dem Krieg geflüchteten Heranwachsenden aus der Ukraine zugutekommen. Außerdem entschloss sich die Klasse, die Summe mit Spenden aus der Schülerschaft zu vergrößern. Über mehrere Wochen lief die Aktion. Zuzüglich des Geldes vom DRK sind so 800 Euro zusammengekommen.

Die Ukraine habe im Fokus gestanden, dennoch sollte die Spende in Duderstadt bleiben, erläuterte Schulleiterin Sabine Freese. Das Tabalugahaus habe geflüchtete Kinder und Jugendlichen aus der Ukraine aufgenommen, das örtliche DRK habe sich um den Transport gekümmert. Damit waren diese Institutionen die passenden Empfänger für das Projekt der Klasse.

Aus einem Familienzentrum in Lubny bei Kiew seien 23 ukrainische Kinder und Jugendliche im Alter von vier bis 18 Jahren, teilweise Waisen, mit vier Betreuern nach Duderstadt gekommen, weiß Susanne Bednorz vom Tabalugahaus zu berichten. Vom DRK seien sie mit Kleidung ausgestattet worden, im Tabalugahaus wohnen sie. Nach Kriegsausbruch habe Ottobock-Eigentümer Hans Georg Näder das Haus für ukrainische Flüchtlinge reserviert.

Drei Kinder besuchen nun den Kinderhort und sechs gehen zur Grundschule. Weitere zwölf Heranwachsende seien im Eichsfeld-Gymnasium aufgenommen worden. Sie sollten als Gruppe zusammenbleiben, erklärte Bednorz die Konzentration auf eine Schule. Weitere zwei sollen am 1. Oktober ihr FSJ im Kindergarten beziehungsweise im Krankenhaus beginnen.

Markus Teichert, Vorsitzender vom DRK, hob in seinem Dank anerkennend hervor, dass die Schülerinnen und Schüler, die gerade jetzt durch die Inflation wenig hätten, von ihrem Wenigen an andere abgeben würden. Mit dem Geld wollen DRK und Tabalugahaus eine besondere Herbstferienaktion für die Geflüchteten realisieren. (Lar)

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